Die Ausgangslage
Vor dem Projekt gab es kein separates Google-Ads-Budget. Der bestehende Durchschnitt lag bei rund 120 Online-Reservierungen pro Monat. Das Ziel war bewusst eng gefasst: nicht „mehr Sichtbarkeit“, sondern zusätzliche, eindeutig messbare Reservierungen.
Die Intervention
Das Konto wurde von Grund auf als lokaler Reservierungsfunnel aufgebaut. Keywords, Anzeigen, Standortsignale und Conversion-Messung wurden konsequent auf die Buchungsabsicht ausgerichtet.
- Kampagnenstruktur nach lokaler Suchintention und konkreter Besuchsabsicht.
- Online-Reservierungen als primäres Conversion-Ziel.
- Routenaufrufe als separates, konservativ bewertetes Zusatzsignal.
- Klare Trennung zwischen bestehenden organischen Reservierungen und Google-Ads-Beitrag.
- Kontinuierliche Budgetsteuerung bei engem monatlichem Rahmen.
Das Ergebnis
Im April kamen 34 zusätzliche Online-Reservierungen über Google Ads hinzu. Bezogen auf den bisherigen Monatsschnitt von 120 Reservierungen entspricht das einem messbaren Zusatzhebel von rund 28 % auf Reservierungsebene. Zusätzlich wurden 110 Routenaufrufe erfasst.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Zusätzliche Reservierungen im April | 34 |
| Ø Personen pro Reservierung | 2,2 |
| Wert pro Gast | 24 € |
| Routenaufrufe über Ads | 110 |
| Konservative Besuchsannahme Route | 10 % |
| Zusätzlicher, messbarer/geschätzter Wert | ca. 2.376 € |
Berechnungslogik
Nicht enthalten sind Wiederbesuche, Empfehlungen, spätere Direktbuchungen oder sonstige nicht sauber messbare Laufkundschaft. Die Darstellung bleibt deshalb bewusst konservativ.
Warum der Case stark ist
Der Case zeigt, wie ein kleines lokales Budget einen messbaren Zusatzhebel erzeugen kann, wenn Kampagne, Signalqualität und Reservierungsziel präzise zusammenarbeiten. Entscheidend war nicht die Höhe des Budgets, sondern die Klarheit des Systems.

